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Wer? Wie? Was? 

Wir sind neugierig darauf, was unsere Mitglieder außerhalb der Studienwoche bewegt und umtreibt, was unsere Partnerorganisationen anbieten, welchen Hintergrund unsere neuen Mitglieder haben und tauschen uns aus

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Zum Einlesen für die Studienwoche:

Matthias Wörther, MEHRWERT. Digitale Bildung

Die Fachstelle medien und kommunikation (muk) ist Mitglied der IAKM und dessen Leiter Dr. Matthias Wörther, Theologe und Medienpädagoge und Autor einer Reihe von Veröffentlichungen zu Medien und Theologie. Im neuen Heft der Reihe muk-Publikationen setzt er sich mit der Frage auseinander, welche neue Möglichkeiten der Gestaltung von Bildungprozessen Digitalisierung zulässt und wie Digitalisierung selbst zum Thema von Bildung geworden ist:

  • Der anthropologische Horizont
  • Das Paradigma Künstliche Intelligenz
  • Der Digitalpakt und andere Konzepte
  • Die digitale Technik
  • Kompetenz
  • Die Bestimmung des Mehrwerts

Die 32-seitige Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

Ausblick: IAKM 2020 in Brixen

„Mehr und besser arbeiten, gesünder sein und glücklicher, eine gute Beziehung führen und die Zeit besser verbringen. Kurz: Ich will mir bewusst sein, wie ich lebe.“

Das sagt Brian Fabian Crain. Der Unternehmer ist ein moderner Selbstoptimierer – ein Mensch, der alles tut, um ein „besserer“ Mensch zu sein. Er zählt die tägliche Anzahl seiner Schritte, kontrolliert per Computerprogramm, ob er bei der Arbeit produktiv war und notiert, ob er in seiner Freizeit genügend gelesen, gefastet oder türkisch gelernt hat. Klingt perfekt, aber ist so zu leben wirklich erstrebenswert? Eine der Fragen, die wir uns während der Studienwoche 2020 stellen wollen. Unser Thema:

 „(Digitale) Selbstoptimierung – Die Suche nach dem perfekten Ich.“

Wie perfekt will ich sein oder bin ich, um mich in der globalen Welt zurechtzufinden? Will ich das überhaupt? Das „Ich“ ist das Zentrum der Welt – suggeriert das Netz den Usern. Warum kommt das bei Vielen so gut an, setzen sich die Menschen immer mehr ins Zentrum ihrer Wahrnehmung? Wir versuchen zu ergründen, wodurch sich unsere Gesellschaft so verändert hat, dass Zorn, Selbstmitleid und sich ausgegrenzt fühlen zu Dauerthemen werden konnten. Wir setzen uns das Ziel, Wege zu finden, wie wir als Einzelne diesen Phänomenen  begegnen können. Wir fragen danach, was sich ändern muss, damit sich die, die sich jetzt abgehängt vorkommen,  wieder mitgenommen, ja für voll genommen fühlen. Was kann die Wissenschaft, die Medien, die Arbeitswelt und jeder Einzelne tun, um aus den vielen Individuen wieder Menschen zu machen, die ein gemeinsames Ziel haben?

Wichtig ist uns, nicht nur negative Tendenzen aufzuzeigen. Wir wollen nach konstruktiven Methoden suchen, den Menschen Mut zu machen, zu erkunden, ob der Blick auf das Du möglicherweise ebenso bereichernd ist. Es vielleicht den Horizont erweitert, mehr von sich selbst abzusehen, sich mit anderen für andere einzusetzen, seine Fähigkeiten zu nutzen, um andere zu unterstützen und damit eine Gesellschaft zu erhalten oder endlich zu schaffen, die für alle lebenswert sein kann.

Als Referenten haben bereits zugesagt u.a. Enno Park (Autor und Journalist; Berlin); Steve Ayan (Psychologe und Autor; Heidelberg); Dr. habil. Claudia Paganini (Universität Innsbruck); Johann Scholten (Sozialwissenschaftler und Organisationstrainer, Wiesbaden) Cornelia Schneider-Pungs (Education Engagement Manager Germany, Microsoft); Babette Dörmer (Schauspielerin, Kabarettistin, Regisseurin; Bonn); Dr. Hans-Otto-Lindner (Patientenakademie; Bad Harzburg); Birgit Emmy Bergmann (Influencerin; Neckargemünd)

Also bitte vormerken:

IAKM Studienwoche 2020
Kard. Nikolaus Cusanus Akademie
Brixen/Südtirol
26. Juli – 01. August 2020

Fotoausstellung Manfred Koch

Gut vorbereitet ist der Referent der Fotowerkstatt „Dem Foto eine Seele geben“: Vom 7. Juni bis zum 17. Juli wurden im Bamberger Verlagsgebäude Fränkischer Tag Bilder von ihm ausgestellt. Die Fotothemen waren „Übergangenes“, „Von anderen Stätten“ und „Meerhimmelland“.

ÜBER  DEN  FOTOGRAFEN
Manfred Koch studierte Theologie, Philosophie und Französisch in Würzburg und Paris. Parallel dazu setzte er sich intensiv mit den Medien Filmund Fotografie auseinander. Seit 1995 leitet er die Medienzentrale Bamberg. Seine Fotografien waren in zahlreichen Einzelausstellungen im In- und Ausland zu sehen, 2014 wurde er in die „Deutsche Gesellschaft für Photographie“ (DGPh) berufen.

Annika Boos und Marco Lombardo haben ihr erstes gemeinsames Konzert gegeben:

Im Kontakthof in Wuppertal. Es war ausverkauft. Torsten Wagner (München), Svea Winkelmann, Ekki Brüggemann (Hamburg), Elisabeth Sickmann und Otmar Schöffler (Münster) – IAKM-Mitglieder und Freunde – waren eigens angereist. Sie haben es nicht bereut. Das Konzert war berührend und gleichzeitig ein musikalischer Genuss. Am Ende gab es Standing Ovations und Bravorufe. Ein Trost für die, die diesmal nicht dabei sein konnten: Das Konzert soll im Herbst wiederholt werden.

Es gibt Neuigkeiten von unserem Mitglied  Dr. Wolf-Rüdiger Wagner.
Sein Beitrag zum Fontanejahr 2019:

Wieso träumt Effi Briest von einem Schlafzimmer mit japanischem Bettschirm?
Warum reagiert ihre Mutter mit auffälligem Schweigen? Der zeitgenössischen Leserschaft musste dies nicht erklärt werden. Die illustrierten Wochen- und Monatszeitschriften sorgten für einen gemeinsamen Bestand an Informationen und Bildern. Durch Fontanes literarisches Spiel mit diesen Wissensbeständen wurde der Roman zu einem Zeitbild.

In der hier vorliegenden vollständig überarbeiteten und erweiterten 2. Auflage des Buches werden die im Roman zu entdeckenden Hinweise auf die Medien- und Kommunikationskultur in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts umfassend und vertieft bearbeitet, um den Blick für die Dynamik der in diesem Zeitraum ablaufenden Veränderungsprozesse – die Parallelen zu heutigen Entwicklungen aufweisen – zu schärfen.

Folgt man den scheinbar beiläufig eingestreuten Hinweisen eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten für Wanderungen durch die Medien- und Kommunikationskultur, vor deren Hintergrund die Handlung des Romans spielt. Von der Aufführung eines „Lebende Bildes“ ergeben sich Verbindungen zur „optischen Revolution“ und der dadurch ausgelösten „Bilderflut“. Von Bismarck als „Papiermüller“ führt ein direkter Weg zu dem „kulturfördernden Rückgang der Papierpreise“. Über ein von Effi zitiertes Gedicht rückt der erste Bestseller aus dem Hause Bertelsmann ins Blickfeld. Schon diese Stichworte machen deutlich, welche Einblicke in die Medien- und Kommunikationskultur sich hier eröffnen. Aufschlussreich auch, wie die Personen des Romans durch ihre Mediennutzung und ihr Kommunikationsverhalten charakterisiert werden.

Sich aus dieser Perspektive mit Fontanes Roman zu beschäftigen, ist nicht nur interessant, wenn es um die Vorgeschichte der heutigen Medien- und Kommunikationsverhältnisse geht. Da sich der kulturkritische Diskurs zumeist auf die aktuellen Medien konzentriert, kann die Entfaltung einer historischen Perspektive die Diskussion über Medien versachlichen und darauf aufmerksam machen, wie fragwürdig ein verklärender Blick auf die Vergangenheit ist.

Wolf-Rüdiger Wagner - Lebenslauf

1943 in Breslau geboren, über Umwege in Hannover gelandet. Nach kurzer Phase als Lehrer seit 1974 in unterschiedlichen Bildungsbereichen medienpädagogisch engagiert. Irgendwann Leiter der längst aufgelösten Niedersächsischen Landesmedienstelle gewesen. Nach der Jahrtausendwende im Rahmen der Landesinitiative „Schulen in Niedersachsen online“ (zu früh!) für eine pädagogische Antwort auf die Digitalisierung geworben. Daneben immer publizistisch aktiv gewesen – auch im Internet. Auch nach dem Ruhestand ein entspanntes Interesse an Medien bewahrt.

Meine Geschichte mit der IAKM begann 1996 mit der Studienwoche in Graz. Danach immer mal wieder als Referent an Studienwochen teilgenommen. Dann mit Gewinn zum Teilnehmer und zum Mitglied mutiert.

1996 in Graz plädierte ich für die „Befreiung der Medienpädagogik aus dem Zugriff von Technikfeindlichkeit und Ökokitsch“. Stichworte für dieses Plädoyer lieferte Fontanes Roman „Effi Briest“. Bin diesen Anfängen treu geblieben, habe mich dabei hoffentlich weiterentwickelt. Aber das ist fürwahr ein weites Feld.

Annika Boos-Lombardo Herbst 2018
hat klassischen Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln studiert. Ihre sängerische Tätigkeit führt sie in zahlreiche Opern- und Konzerthäuser weltweit, wie in die Kölner Philharmonie, in das Concertgebouw Amsterdam und nach Nicaragua, auf die Philippinen, Korea und Japan.
Neben ihrer künstlerischen Arbeit, hat sie sich auch der Musikpädagogik verschrieben. 2014 macht sie ihr Diplom in Elementarer Musikpädagogik. Sie hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Tanz in Wuppertal, coacht Chöre und gibt Gesangsunterricht. Ihr Musikprojekt mit

SeniorInnen „frisch gesungen“ gewann den Förderpreis des Hochschulwettbewerbs der Rektorenkonferenz deutscher Musikhochschulen.

Gabriele Cramer Sommer 2018

G   eboren in Sundern im Sauerland

A   m Anfang: Grundschullehrerin – von

B   onn aus ins Münsterland, dann

R   eferentin für Religionspädagogik im Bistum Münster

I   m Ruhestand immer noch aktiv

E   ngagement für Bilder – Kinder – Jugendbücher:

L   esen, Rezensieren, Jurieren – auch für den Katholischen Kinder – und

Jugendbuchpreis

E   nkelinnen: 5 – Kinder: 3 – Ehemann: – 1

 

C  rème de la crème : die Studienwoche

R   undum gelungen der Mix aus rauchenden Köpfen und Geselligkeit

A   ufs Schloss gebracht von Otmar und Lisbeth

M   it ihnen und vielen anderen Neues entdeckt und Altes geprüft

E   in Wiederkommen ist geplant: Danke!

R   eise nach Bauzen wird sich 2019 sicher lohnen!

Marco Lombardo Herbst 2018
ist Journalist und Moderator beim WDR.
Aber die Musik hat es ihm schon immer angetan. Als Singer/Songwriter schreibt er eigene (zumeist deutsche) Lieder. Aber vielmehr geht es ihm um das gemeinsame Singen. Deshalb hat Marco Lombardo eine Weiterbildung („Die heilende Kraft des Singens“) gemacht. Dabei hat er gelernt mit einfachen Liedern andere Menschen für das Singen zu begeistern -u.a. in einem Senioren-Chor mit demenziell erkrankten Menschen. Gemeinsam mit Annika Boos hat er das Projekt „WirStimmen“ ins Leben gerufen. In der Wuppertaler Thomaskirche zum Beispiel kommen jeden Monat ca. 60 Menschen zusammen um gemeinsam zu singen.

Ulrike Kliewer-Mayer

60 Jahre alt, 2 erwachsene Söhne hat als ausgebildete Bankbetriebswirtin langjährige Erfahrung in der Führung und der Entwicklung von Teams. Sie war stellvertretende Marktbereichsleiterin mit Personalverantwortung in einer mittelständischen Bank. Eine zertifizierte Coaching-Ausbildung bei der Landesgewerbeanstalt (LGA) in Nürnberg hat sie bei diesen Aufgaben wesentlich unterstützt.

Seit 2012 ist sie als Managerin der Lernraum.Akademie tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Konzept- und Strategieentwicklung, im Qualitätsmanagement, in der betriebswirtschaftlichen Steuerung und dem Controlling, in der Öffentlichkeitsarbeit, dem Marketing, sowie der Organisation des Lernkulturtages. In allen offenen und unternehmensindividuellen Führungsausbildungen führt sie die Vertrauensgespräche und die Qualitäts- und Transferfeedbacks mit den Teilnehmern. Darüber hinaus ist sie die erste Ansprechpartnerin für die organisatorische Steuerung der Führungsausbildungen.

Ihre Hobbies: Skifahren, Wandern, Motorradfahren, Theaterspielen bei unserer Amateurbühne in Oberkirch , Lesen, Kino, Musik hören und das Singen in einem Kammerchor.

Egon Mayer Sommer 2018

Frei von unmittelbar beruflichen Verpflichtungen kann ich seit 2011 dem nachgehen, was mich interessiert: Renovieren von alten Häusern, Theaterspielen bei der Amateurbühne, Skifahren, Ausdauersport, Neuerscheinungen in der Belletristik, Konzerte  von Barock angefangen bis in die Gegenwart, Städtebau und moderne Architektur Wohnen. Ausgiebig nutze ich Nachrichtenportale und lese gerne Beiträge zu gesellschaftspolitischen wie zeitgeschichtlichen Grundsatzthemen.

Das Fundament: Studium der kath. Theologie und Germanistik in Freiburg und München. Während der Studienzeit journalistisches Stipendiat des IFP (Kath. Journalistenschule). So nebenbei literaturkritische Sendungen für den Hörfunk, Verlagslektor für praktische Theologie und Familientherapie, Pressereferent in der Entwicklungshilfe, Zeitungsjournalist, Pressereferent in der Politik (Bildung und Sport), stellvertretender Kulturchef Hörfunk und Fernsehen im SFB, Hauptabteilungsleiter Kultur Fernsehen und stellvertretender Fernsehdirektor im SDR, nachfolgend im SWR.

Erfahrungen gesammelt bei der Gründung einer Produktionsfirma im Sender und Managementaufgaben zur Optimierung von Programm und Herstellungsprozessen. Jurymitglied bei der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und Aufsichtsratsmitglied bei der Filmakademie in Ludwigsburg. Zeitweilig Mitarbeit in einer Unternehmensberatung zur Führungskräfteschulung.

Das alles liegt hinter mir und bildet zugleich den Fundus für gegenwärtige Aktivitäten und Verbindungen.

Monika Zmy Sommer 2018

Geboren 1957 in Göttingen, aufgewachsen in Berlin. Absolvierte in den 1970er-Jahren ihr Chemie Studium an der Freien Universität Berlin.

Ihr ganzes Leben hindurch begleitete sie die Malerei, die sie immer als entspannend und heilsam empfunden hat. Heute ist sie freiberuflich als Kursleiterin für Malangebote tätig, um diese Erfahrung mit anderen Menschen zu teilen.

In den 1990er-Jahren entdeckte sie für sich die Welt des Qi Gongs. Das Wissen darüber gibt sie heute an krebserkrankte Menschen in Kursen weiter.

Darüber hinaus erteilt sie seit vielen Jahren Nachhilfeunterricht in Mathematik. Ein besonderer Schwerpunkt dabei ist die schulische Begleitung eines Kindes mit Asperger-Syndrom.

Die letzten Jahre war die IAKM für sie immer ein wichtiger Impulsgeber und gemeinsame Aktion mit ihrem Mann Dr. Manfred Zmy. Sie haben drei erwachsene Kinder und leben heute in Braunschweig.